Presseberichte 3

Ober-Mörler Nachrichten vom 13.11.2020:

Wer macht mit?

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,

nur noch wenige Monate bis zur nächsten Kommunalwahl im März 2021. Gewählt werden zum einen die Mitglieder für die Gemeindevertretung. Zum anderen bestimmen die neu gewählten Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter die Mitglieder des Gemeindevorstands, die die Bürgermeisterin unterstützen.

Auch wir als Freie Wählergemeinschaft suchen interessierte Menschen, die sich an der Gestaltung unserer Gemeinde beteiligen wollen. Es geht hier nicht um hohe Politik, sondern um die Gestaltung der Lebensbedingungen und der Zukunft der Gemeinde. Beides können wir aktiv gestalten und beeinflussen!

Dabei könnten Sie mitwirken …

Die Gemeindevertreter-/innen

  • beraten und entscheiden über den Haushalt der Gemeinde, also darüber, wofür in der Gemeinde wieviel Geld ausgegeben wird.
  • setzen bei vielen Vorhaben den Rahmen, an den sich die Bürgermeisterin, der  Gemeindevorstand und die Verwaltung halten müssen.
  • kontrollieren die Verwaltung.

Die Einfluss- und Entscheidungsmöglichkeiten sind also durchaus da. Nur alleine kommt man in der Demokratie nicht weit, es zählt immer die Mehrheit. Zudem kann man sich in der Gemeinschaft die Aufgaben teilen und es macht viel mehr Spaß.

Bei uns können Sie Ideen einbringen …

Die Freie Wählergemeinschaft in Ober-Mörlen ist ein Verein und damit anders strukturiert als die Parteien. Unser Grundgedanke ist die Unabhängigkeit. Wir sind absolut frei und eigenständig und arbeiten ausschließlich für Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg. Wir kennen kein Parteiprogramm und müssen uns daher nicht an Leitlinien orientieren, die auf höheren Ebenen verabschiedet wurden, wie es bei Parteien üblich ist.

Auch kennen wir keinen Fraktionszwang. Einheitlich stimmen wir nur bei Themen ab, die wir tatsächlich gemeinsam vertreten. Aktuell gibt es bei uns ein paar weitere Besonderheiten. Unsere Fraktion besteht aus drei Frauen und vier Männern: während andere über Frauenquoten diskutieren, hat sich das bei uns einfach so ergeben und das passt. Dabei verstehen wir uns als ausgesprochen demokratisch. Wir diskutieren sehr intensiv. Während es bei anderen Fraktionen wenige Macher und viele Mitmacher zu geben scheint, ist unsere Zusammenarbeit sehr offen und ausgewogen.

Wir wollen und werden uns auch weiterhin den wechselnden Herausforderungen stellen. Wie wäre es, wenn Sie dabei sind? Sprechen Sie uns an. Die aktuellen Fraktionsmitglieder sind Jürgen Schneider (Fraktionsvorsitzender), Brunhilde Reimann-Luckas, Marco Roth (beide stellvertr. Fraktionsvorsitzende), Laura Wölfl, Pia Zwermann, Kai Ilge und Rudolf Liese. Unser erster Vorsitzender ist Herbert Hahn (erster Beigeordneter im Gemeindevorstand und damit stellv. Bürgermeister), ebenfalls im Gemeindevorstand arbeitet Matthias Scholl. Im Ortsbeirat Langenhain-Ziegenberg stellt die FWG zudem mit Marco Roth den stellv. Ortsvorsteher.

Das durch unseren Antrag zusätzlich geforderte Schild „Verbot der Einfahrt“ auf der linken Seite in der Einbahnstraße Heinrich-Gebhard-Straße / Auf der Gickelsburg in Langenhain wurde inzwischen aufgestellt. Zudem wurde der Baum zurückgeschnitten, der das bestehende Schild auf der rechten Seite verdeckt hatte.

Besuchen Sie uns auch auf Social Media in Facebook „Freie Wähler Gemeinschaft Ober-Mörlen“ oder auch auf unserer Homepage „fwg-ober-moerlen.de“.

Wir machen Ortspolitik für Sie!

Ihre FWG-Fraktion

Ober-Mörler Nachrichten vom 06.11.2020:

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,

nachdem wir letzte Woche vom ersten Teil unserer Ortsbegehung in Langenhain und Ober-Mörlen berichteten, wollen wir diese Woche u.a. von der Fortsetzung berichten.

Ortsbegehung 2. Teil

  • Treffpunkt war am DGH. Hier müssen bei Veranstaltungen – wenn denn wieder welche stattfinden – die Gäste immer noch über den Hof oder die Küche zur Toilette, da die Sanierung der desolaten Toilettenanlage im Keller nach Meinung der anderen Fraktionen nicht notwendig sei, da es eine ebenerdige Alternative gäbe. Das sehen wir nach wie vor anders!
  • Angekommen am Alten Rathaus ist uns gleich aufgefallen, dass die Uhr mit ihren schwarzen Zeigern auf braunem Untergrund nicht gut zu erkennen. Abhilfe könnte hier evtl. eine Beleuchtung sein. Wir bleiben jedenfalls dran.

  • Danach haben wir uns von den Dacharbeiten der KiTa überzeugt. Die von uns angedachte, wirtschaftliche Containerlösung anstatt des 3x so viel kostenden Ausbaus, der immer noch nicht umgesetzt wurde, wäre wohl besser gewesen und könnte heute schon genutzt werden, zumal ja bereits ein Platz für einen Container mit den eingelagerten Spielgeräten vorhanden ist. Ebenso im Bereich des Erdhügels an der angrenzenden Straße „Hinter den Zäunen“. Hier hätten nicht mal die Spielgeräte versetzt werden müssen.
  • Zum Abschluss haben wir noch die Baustelle der abgerissenen Brücke am Schloss besichtigt. Schade, dass diese wohl erst nächstes Jahr und nicht wie vorgesehen im Oktober, fertiggestellt wird.

 Antrag zum Kauf eines Defibrillators

Zu der am Dienstag stattgefunden Gemeindevertretersitzung hat die FWG, auf Anregung der AWO, einen Antrag für den Kauf und die Installation eines Defibrillators im Schloss gestellt. Der Anteil älterer Menschen nimmt ständig zu und damit auch die Zahl der Personen, die an der Volkskrankheit Herzrhythmusstörungen leiden. Im Fall eines Falles kommt es auf jede Minute an! Der Defibrillator kann auch von Laien bedient werden und Leben retten. Aus unserer Sicht bietet sich als Standort das Foyer vor dem Bürgerbüro als leicht zugänglicher Standort für einen Defibrillator an. Die Anschaffungskosten von ca. 1.400 Euro sollten es uns wert sein, Leben zu retten.

Anfrage zur Hundesteuer

Der Bund der Steuerzahler Hessen stellte kürzlich die Sinnhaftigkeit der Hundesteuer infrage. Diese sei willkürlich, zudem stünden Aufwand und Ertrag bei der Erhebung in keinem Verhältnis. Ursprünglich wurde die Hundesteuer als Luxussteuer eingeführt.

Um sich eine Meinung zu diesem Thema zu bilden, bittet die FWG-Fraktion den Gemeindevorstand um die Beantwortung folgender Fragen: Wie viele Hunde sind in der Gemeinde gemeldet? Davon sind wie viele Zweit- und Dritthunde sowie gefährliche Hunde? Welche Kosten entstehen für den Verwaltungsaufwand und wie hoch sind die Einnahmen?

Wir machen Ortspolitik für Sie!

Ihre FWG-Fraktion

Ober-Mörler Nachrichten vom 30.10.2020:

Die Friedhöfe in der Gemeinde können sich sehen lassen

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,

Nachdem die geplante Ortsbegehung des Ortsbeirates am letzten Samstag leider, wegen fehlender Einladung durch die Ortsvorsteherin, ausgefallen ist, hat die FWG-Fraktion den Vormittag und das gute Wetter genutzt, unter anderem die Friedhöfe in Langenhain-Ziegenberg (LZ) und in Ober-Mörlen zu besuchen.

Auch wenn die Freiflächen sichtbar zunehmen - beide Anlagen sind nach unserem Eindruck in diesem Sommer in gutem Zustand. In den letzten Jahren war dies nicht immer so der Fall, was auch von vielen Friedhofsbesuchern festgestellt und moniert worden war. Dies hat sich nun ja erfreulicherweise sehr gebessert und die Friedhöfe der Gemeinde können sich sehen lassen.

Hier zahlt sich aus, dass in den letzten Jahren in die Friedhöfe investierte wurde. So sind in Ober-Mörlen, aufgrund von FWG-Anträgen, die Lautsprecheranlage erneuert und eine neue Bestuhlung angeschafft worden. Zudem wurden weitere Urnenwände aufgestellt sowie drei große Baumgrabfelder angelegt.

Mit diesen neuen Bestattungsformen trägt die Gemeinde dem gesellschaftlichen Wandel   in Form von veränderten Familienstrukturen sowie Arbeits- und Lebensbedingungen Rechnung, die sich auch auf die Bestattungskultur auswirken. Mehrere Generationen unter einem Dach sind selten geworden. Die Menschen werden immer mobiler und bleiben nicht ihr ganzes Leben an einem Ort, sodass auch eine angemessene Grabpflege immer schwerer fällt. "Darum geht der Trend weg vom pflegeintensiven Familiengrab zu alternativen, individuellen Bestattungsformen", so der Soziologe Thorsten Benkel von der Uni Passau, der zur Trauerkultur in Deutschland forscht.

Die Vorteile dieser neuen Bestattungsformen liegen für die Angehörigen vor allem in dem  geringeren Aufwand für die Grabpflege und den geringeren Kosten für  Kauf und Gestaltung der Grabstelle, für die durchaus beträchtliche vierstellige Beträge anfallen können.

Als Folgen dieses Wandels wird es für die Gemeinde allerdings immer schwieriger, die Friedhofsgebühren kostendeckend zu gestalten. Aktuell decken die Benutzungsgebühren 80 % der Kosten, sodass der Friedhofsetat mit ca. 50 Tsd. Euro jährlich aus dem allgemeinen Haushalt bezuschusst wird. Diese Entscheidung hat die Gemeindevertretung im letzten Jahr mehrheitlich so beschlossen. 

Positiv anmerken möchten wir, dass die Friedhofsverwaltung der Gemeinde aus unserer Sicht ihre Arbeit bezüglich der Pflege der beiden Friedhöfe sehr ordentlich durchführt. Dies erkennt man z. B. auch an den gelben Mitteilungszetteln an bestimmten Grabstellen, die auf ungepflegten Zustand, Unfallgefahr und auf abgelaufene Ruhezeit hinweisen.

Zum Thema der vorhandenen Freiflächen soll der Gemeindevorstand in einem  „Konzept für die mittelfristige Nutzung der Friedhöfe“ Vorschläge entwickeln, selbstverständlich unter Beachtung des Gebots der Totenruhe und der gesetzlichen Vorgaben und dies den Gemeindegremien zur Beratung vorlegen.

Bereits heute ist uns bei unserem Besuch, speziell im alten Teil des Ober-Mörler Friedhofes aufgefallen, dass die eine oder andere Sitzgelegenheit fehlt, bzw. noch umgesetzt werden könnte.

Die FWG wird sich auch weiterhin für eine gute Erhaltung beider Friedhöfe einsetzen. Das gebietet schon der Respekt und die Wertschätzung gegenüber unseren verstorbenen Angehörigen und Ober-Mörler Bürgern.

Wir machen Ortspolitik für Sie!

Ihre FWG-Fraktion

P. S. Die Fortsetzung der FWG-Ortsbegehung folgt in den nächsten OMN.