Presseberichte 2

Ober-Mörler Nachrichten vom 30.10.2020:

Die Friedhöfe in der Gemeinde können sich sehen lassen

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,

Nachdem die geplante Ortsbegehung des Ortsbeirates am letzten Samstag leider, wegen fehlender Einladung durch die Ortsvorsteherin, ausgefallen ist, hat die FWG-Fraktion den Vormittag und das gute Wetter genutzt, unter anderem die Friedhöfe in Langenhain-Ziegenberg (LZ) und in Ober-Mörlen zu besuchen.

Auch wenn die Freiflächen sichtbar zunehmen - beide Anlagen sind nach unserem Eindruck in diesem Sommer in gutem Zustand. In den letzten Jahren war dies nicht immer so der Fall, was auch von vielen Friedhofsbesuchern festgestellt und moniert worden war. Dies hat sich nun ja erfreulicherweise sehr gebessert und die Friedhöfe der Gemeinde können sich sehen lassen.

Hier zahlt sich aus, dass in den letzten Jahren in die Friedhöfe investierte wurde. So sind in Ober-Mörlen, aufgrund von FWG-Anträgen, die Lautsprecheranlage erneuert und eine neue Bestuhlung angeschafft worden. Zudem wurden weitere Urnenwände aufgestellt sowie drei große Baumgrabfelder angelegt.

Mit diesen neuen Bestattungsformen trägt die Gemeinde dem gesellschaftlichen Wandel   in Form von veränderten Familienstrukturen sowie Arbeits- und Lebensbedingungen Rechnung, die sich auch auf die Bestattungskultur auswirken. Mehrere Generationen unter einem Dach sind selten geworden. Die Menschen werden immer mobiler und bleiben nicht ihr ganzes Leben an einem Ort, sodass auch eine angemessene Grabpflege immer schwerer fällt. "Darum geht der Trend weg vom pflegeintensiven Familiengrab zu alternativen, individuellen Bestattungsformen", so der Soziologe Thorsten Benkel von der Uni Passau, der zur Trauerkultur in Deutschland forscht.

Die Vorteile dieser neuen Bestattungsformen liegen für die Angehörigen vor allem in dem  geringeren Aufwand für die Grabpflege und den geringeren Kosten für  Kauf und Gestaltung der Grabstelle, für die durchaus beträchtliche vierstellige Beträge anfallen können.

Als Folgen dieses Wandels wird es für die Gemeinde allerdings immer schwieriger, die Friedhofsgebühren kostendeckend zu gestalten. Aktuell decken die Benutzungsgebühren 80 % der Kosten, sodass der Friedhofsetat mit ca. 50 Tsd. Euro jährlich aus dem allgemeinen Haushalt bezuschusst wird. Diese Entscheidung hat die Gemeindevertretung im letzten Jahr mehrheitlich so beschlossen. 

Positiv anmerken möchten wir, dass die Friedhofsverwaltung der Gemeinde aus unserer Sicht ihre Arbeit bezüglich der Pflege der beiden Friedhöfe sehr ordentlich durchführt. Dies erkennt man z. B. auch an den gelben Mitteilungszetteln an bestimmten Grabstellen, die auf ungepflegten Zustand, Unfallgefahr und auf abgelaufene Ruhezeit hinweisen.

Zum Thema der vorhandenen Freiflächen soll der Gemeindevorstand in einem  „Konzept für die mittelfristige Nutzung der Friedhöfe“ Vorschläge entwickeln, selbstverständlich unter Beachtung des Gebots der Totenruhe und der gesetzlichen Vorgaben und dies den Gemeindegremien zur Beratung vorlegen.

Bereits heute ist uns bei unserem Besuch, speziell im alten Teil des Ober-Mörler Friedhofes aufgefallen, dass die eine oder andere Sitzgelegenheit fehlt, bzw. noch umgesetzt werden könnte.

Die FWG wird sich auch weiterhin für eine gute Erhaltung beider Friedhöfe einsetzen. Das gebietet schon der Respekt und die Wertschätzung gegenüber unseren verstorbenen Angehörigen und Ober-Mörler Bürgern.

Wir machen Ortspolitik für Sie!

Ihre FWG-Fraktion

P. S. Die Fortsetzung der FWG-Ortsbegehung folgt in den nächsten OMN.

Ober-Mörler Nachrichten vom 09.10.2020:

Ausschuss Soziales & Gesellschaft tagt endlich

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nachdem wir, als auch die CDU, mehrfach Druck ausübten, die dringend notwendige Sitzung des Ausschusses Soziales & Gesellschaft mit ihren zahlreichen Themen einzuberufen, ist es am 15.10.2020 nun endlich so weit. Wie von uns vorgeschlagen, hat der stellvertretende Vorsitzende Andreas Klenner (GRÜNE) jetzt dazu eingeladen. So können nun die aus der Gemeindevertretung verwiesen Themen behandelt und beraten werden.

Unseren Antrag aus der letzten Gemeindevertretersitzung, die Aufstellung eines weiteren Straßenschildes „Verbot der Einfahrt“ in der Einbahnstraße Heinrich-Gebhard-Straße / Auf der Gickelsburg in Langenhain, haben wir noch während der Sitzung zurückgezogen, nachdem uns die Bürgermeisterin erklärte, dass alles bereits in die Wege geleitet wurde. Vielleicht erst durch unseren Antrag?

Der Beschlussempfehlung des Haupt- und Finanzausschusses für die Einrichtung von WLAN-Hot-Spots wurde durch einen kurzfristigen Änderungsantrag der SPD ergänzt, dass sich die Gemeindevertretersitzung vor der endgültigen Entscheidung erst nach Vorliegen eines evt. Förderbescheides und einer Kostenschätzung über eine endgültige Umsetzung entscheiden. Auch davon waren einige Gemeindevertreter noch immer nicht überzeugt (unter anderem auch bei der FWG) und stimmten wegen der Notwendigkeit und den Folgekosten mit Nein, so dass es zu einer Zweidrittelmehrheit der Beschlussempfehlung des Haupt- und Finanzausschusses kam.

Die anderen Anträge, Wahl eines Ortsgerichtsschöffen und eines Stellvertreters, Änderung der Wasserversorgungs- und Entwässerungssatzung, Gebührenordnung zur Friedhofsordnung, Beitritt zum Bündnis Klima-Kommunen, Maßnahmen zum Vorbeugen eines Waldbrandes und Anpflanzung einer Feldholzinsel wurden in einer harmonischen Sitzung einstimmig verabschiedet, bzw. einstimmig in die jeweiligen Ausschüsse verwiesen.

Wir machen Ortspolitik für Sie!                                           

Ihre FWG-Fraktion

Ober-Mörler Nachrichten vom 25.10.2020:

Ausschuss Soziales und Gesellschaft & FWG-Antrag zur Verkehrssicherung in Langenhain

 Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Es ist sehr lobenswert, wenn sich die Vorsitzende des Ausschusses Soziales- und Gesellschaft, Sarah Krampitz (SPD) beruflich um Corona-infizierte Menschen kümmert, jedoch hat dieser Ausschuss auch einen stellvertretenen Vorsitzenden, nämlich Andreas Klenner (GRÜNE). Aufgrund der Vielzahl der Themen, die von der Gemeindevertretersitzung in diesen Ausschuss verwiesen und hier behandelt werden müssen, sollte es unserer Ansicht nach durchaus möglich sein, dass der stellvertretende Vorsitzende eine dringend notwendige Sitzung einberuft. Es geht um die Themen Neue Kinderspielplätze (Ortsbegehung), Vorstellung des Ganztagskonzepts der Schule, Vorstellung des Konzepts der neuen KiTa-Leitung, Besuch der Bücherei, Bericht des Jugendpflegers, Anmeldesystem KiTa. Gerade die Vorstellung des Ganztagskonzepts der Wintersteinschule ist dringlich. Die Gemeinde unterstützt auch 2020 das Ganztagsangebot mit 16.000 Euro, hier hat sie berechtigtes Interesse, von der Schule und dem neuen Träger über das Konzept informiert zu werden. Erst bei der Vorstellung kann der Sperrvermerk vom Teilbetrag 9.000 Euro durch die Gemeindevertretung aufgehoben werden.

Die FWG hat für die nächste Gemeindevertretersitzung am 29.09.2020 einen Antrag zur Verkehrssicherung in der Einbahnstraße Heinrich-Gebhard-Straße / Auf der Gickelsburg in Langenhain Ziegenberg gestellt. Hierbei geht es uns um die Aufstellung eines weiteren Straßenschilds „Verbot der Einfahrt“. Leider kommt es immer wieder vor, dass Verkehrsteilnehmer entgegen der Einbahnstraßenregelung in die Heinrich-Gebhard-Straße einfahren. Dies liegt teilweise an nicht aktualisierten Updates der Navigationsgeräte, aber auch an dem entsprechenden Straßenschild, das sehr schlecht positioniert ist. Man fährt rechts herum eine 170°-Kurve, bei dem das Schild „Verbot der Einfahrt“ im Scheitelpunkt der Kurve an der rechten Straßenseite steht. Dieses ist, auch wenn der Baum zurückgeschnitten wird, für den im Auto sitzenden Fahrer nur sehr schlecht zu sehen. Hier wäre ein weiteres Schild auf der linken Seite hilfreich.

Wie wichtig uns natürlich auch die Anliegen der Ortsteile sind, konnte man in der letzten Ortsbeiratssitzung am 17.09.2020 im DGH sehen, in der gleich fünf FWG-Politiker anwesend waren. Für andere scheint, entgegen eigener Aussagen, Langenhain/Ziegenberg nicht so wichtig zu sein. Die im Ortsbeirat angesprochenen Themen waren die WLAN-Hot-Spots, der niedrige Wasserdruck am Heiligenberg und die aktuelle Situation der KiTa Sonnenstrahl, zu denen die Bürgermeisterin jeweils Stellung nahm.

Wir machen Ortspolitik für Sie!                                           

Ihre FWG-Fraktion