Debatte um die Standortentscheidung für den Nahversorger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

An dieser Stelle noch ein paar Anmerkungen zur aktuellen Debatte um die Standortentscheidung für den Nahversorger und in der Folge damit für den Standort der Halle.

Es gibt nachvollziehbare Argumente für beide Varianten. Letztendlich müssen wir auf Basis der uns vorliegenden Informationen und Zahlen entscheiden, welche Variante wir für die bessere halten.

Die Informationsbasis ist eher dünn und zudem noch grob.

So wird z. B. in der vorläufigen Machbarkeitsstudie für die Sanierung der Usatalhalle eine Pauschalsumme von 2.000.000€ genannt, ohne darzulegen, was für diesen Betrag gemacht werden kann.

Die Erschließungskosten der Gartenstraße werden z. B. pauschal mit 3.000.000€ angegeben, ohne plausibel zu erklären, wie diese Zahl zustande kommt.

Auf dieser Basis kann man eigentlich nicht entscheiden.

Doch wenn wir nicht entscheiden, entscheidet REWE: er bleibt in der Hasselhecker Straße und wir müssen mit den Konsequenzen (einer mehrmonatigen Schließung während der Sanierung) leben.

Während die beiden Ausschüsse also auf belastbare Zahlen und Informationen (auch z. B. durch den Fachplaner) warten, findet am 20.02. auf Einladung des Bürgermeisters ein Treffen mit den großen Vereinen statt, um zum wiederholten Mal die Bedarfe zu ermitteln und den Planer zu Wort kommen zu lassen.

Wir nehmen das als Missachtung der Ausschussmitglieder wahr und ordnen das unter der Rubrik Wahlkampf ein.

Ihre FWG

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