So geht konstruktive Ortspolitik

Änderungsanträge sind ein Mittel, um die von anderen Fraktionen gestellten Anträge zu konkretisieren und zu ergänzen, sprich: konstruktiv Einfluss zu nehmen. Dieses Mittel haben wir als FWG-Fraktion in der letzten Gemeindevertretersitzung am 20.11.2025 genutzt:

Errichtung öffentlicher Hundewiesen

Ziel des SPD-Antrages war es, dass der Gemeindevorstand in beiden Ortsteilen jeweils eine Hundewiese ausweist und dazu eine Planung und Kostenschätzung vorlegt.

Bereits vor drei Jahren hatte die Gemeinde zwei Standorte für die Errichtung von Hunde-Plätzen in Ober-Mörlen und Langenhain ermittelt. Beide Flächen wurden damals als nicht geeignet bezeichnet. Weitere Plätze, die in Betracht kämen, wurden seinerzeit nicht gefunden. Die Kosten für die Einzäunungen wurden damals mit ca. 35.000 bis 45.000 € angegeben.

Mit unserem Änderungsantrag, der einstimmig angenommen wurde, erreichen wir, dass – bevor Zeit und Geld in Planungen investiert werden – dem Ausschuss Soziales und Gesellschaft die Kostenschätzung beider Plätze vorgelegt wird, um dort, das weitere Vorgehen zu besprechen.

Nachpflanzungen auf gemeindlichen Anlagen

Auch zu dem gut gemeinten und nachvollziehbaren Antrag der CDU zu Nachpflanzungen auf gemeindlichen Anlagen, den sie selbst als „eigentlich unnötig, da Selbstverständliches betreffend“ bezeichnetet hat, hatten wir einen konstruktiven Vorschlag.

Beide Ziele: die Verunkrautung von Beeten und Plätzen zu verringern sowie den Bauhof bei der Pflege der Flächen langfristig zu entlasten, tragen wir mit. Zu den Maßnahmen haben wir unterschiedliche Sichtweisen:

  •  Eine reine Ersatz- oder Ergänzungsbepflanzung – noch in diesem Jahr – scheint uns zu kurz gedacht.
  • Vielmehr sollte geprüft werden, ob es z. B. andere Bepflanzungen und Konzepte gibt, die zur Erreichung der Ziele beitragen. Dazu stellen wir uns vor, die in der Gemeinde sicher vorhandene fachliche Expertise örtlicher Gartenbauunternehmen und von Bürgerinnen und Bürgern mit einzubeziehen.

Uns geht es auch darum, die Bürgerinnen und Bürger mehr ins Boot zu holen. Schließlich sind es nicht die Plätze der Gemeindeverwaltung, sondern die Beete und Plätze von uns allen.

Mit unserem Änderungsantrag, der einstimmig angenommen wurde, erreichen wir, dass – bevor auf einzelnen Plätzen Ersatz- oder Ergänzungsbepflanzung mit pflegeleichten bodendeckenden Sträuchern vorgenommen wird – eine Bestandsaufnahme aller kommunalen Plätze und Anlagen im innerörtlichen Bereich in Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg auf ihren Zustand hinsichtlich der Bepflanzung vorgenommen wird und das Ergebnis dem Ausschuss Bau, Verkehr und Umwelt zur Bewertung und zur weiteren Beratung vorgelegt wird.

Wir machen Ortspolitik: bürgernah, unabhängig, sachbezogen!

Ihre FWG Ober-Mörlen

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